Die Teilnehmer des Workshops dürfen sich aus den Bereichen Evakuierung, Numerik, Brandversuche, Detektion/ Signalverarbeitung, Modellierung, Analytik/ Toxizität und weiteren Einzelthemen auf insgesamt 28 Fachvorträge freuen.
Der Medienkonzern THOMSON REUTERS veröffentlichte in den vergangenen Tagen den Journal Citation Report (JCR) 2009. Der Impact Factor einer Zeitschrift gibt an, wie oft andere Zeitschriften einen Artikel aus ihr in Relation zur Gesamtzahl der dort veröffentlichten Artikel zitieren. Er gibt zwar Aufschluss über die Häufigkeit einer Zitierung, jedoch nicht über die Qualität einer Fachzeitschrift. Objektiv sollten nur thematisch ähnliche Fachzeitschriften gegenüber gestellt werden.
Deutschsprache Zeitschriften mit Artikeln aus dem Bereich Brandschutz:
- Bautechnik: 0.210
- Bauphysik: 0.200
- Bauingenieur: 0.194
Weitere deutschsprachige Zeitschriften mit Fachbeiträgen aus dem Bereich Brandschutz findet man nicht im Report.
Randy McDermott hat einen Google Moderator-Dienst zu FDS eingerichtet.
Über den neuen Service sollen Nutzer von FDS Vorschläge unterbreiten können, über die dann ‚abgestimmt’ werden können.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: die Entwicklung von FDS erfolgt damit nach wie vor nicht demokratisch. Letztendlich entscheiden sinnvoller weise nach wie vor die Entwickler über die Roadmap und im Zweifelsfall letztendlich Kevin McGrattan.
Fraglich ist auch, inwiefern der neue Service wirklich einen Vorteil beim Einbringen neuer Vorschläge gegenüber dem Issue-Tracker bietet. In der Vergangenheit haben die Entwickler vorgeschlagene Funktionen häufig sehr schnell implementiert.
Einige der bereits eingebrachten Vorschläge sind darüber hinaus weitgehend wertlos. Zum wiederholten male haben die Entwickler einer eigenen grafischen Benutzeroberfläche eine klare Absage erteilt. Über den neuen Google Service wird die Anfrage wohl nicht erfolgversprechender.
Dr. Rein stellte zu Beginn die Frage, wie man aus wissenschaftlicher Sicht mit unterschiedlichen Ergebnissen des gleichen Falles bei verschiedenen FDS-Versionen umgehen soll, ob wissenschaftliche Publikationen immer auf der neusten Version basieren sollten und welche Auswirkungen die unterschiedlichen Ergebnisse letzlich auf die Planung und Auslegung von Gebäuden im Alltagsleben eines Ingenieurs haben.
Es lohnt sich, die interessante Diskussion zu verfolgen.
Das Zentrum für akademische Qualifikationen und wissenschaftliche Weiterbildung (ZaQwW) der Fachhochschule Köln bietet vom 15. Oktober bis 6. November 2010 ein Seminar zur Brand- und Räumungssimulation an. In diesem Weiterbildungskurs sollen praxisbezogene Anwenderkenntnisse der Brandsimulation mit Zonen- und Feldmodellen (CFD-Modellen) sowie der Räumungssimulation vermittelt werden. Für Brandsimulationen werden das Zonenmodell CFAST und das Feldmodell Fire Dynamics Simulator (FDS) verwendet. Die Teilnehmer/-innen werden in die Lage versetzt, eigenständig mit den Simulationswerkzeugen zu arbeiten bzw. die Ergebnisse anderer Anwender kritisch zu hinterfragen. Ergänzend zur Brandsimulation wird das Thema Räumungssimulation und Personensicherheit in Gebäuden behandelt.
Die Anerkennung des Seminars bei der Ingenieurkammer-Bau NRW und der Architektenkammer NRW ist nach Auskunft des Zentrums für akademische Qualifikationen und wissenschaftliche Weiterbildung (ZaQwW) beabsichtigt.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des ZaQwW und dem zugehörigen Flyer.
Der Ansatz nutzt eine Methode zur Optimierung einer biomechanisch energieeffizienten und kollisionsfreie Bahnkurve einer einzelnen Personen in einer großen Menschenmenge. Darüber hinaus beherrscht der Algorithmus die Berücksichtigung von Stauungen, Randeffekten und Wellenbewegungen.
In einem knapp fünfminütigen Video auf youtube stellt Dinesh Manocha das entwickelte Modell vor:
Eine Vielzahl von weiteren Informationen (paper, Videos, etc.) findet man auf der Website der Universität.