Das Institut für Industrie Industrieaerodynamik (I.F.I.) richtet ab April einen Weiterbildungskurs zum Fachplaner Entrauchung aus. In ca. 160 Unterrichtsstunden werden jeweils Freitags und Samstags an 12 Wochenenden in Theorie und Praxis Grundlagen der Entrauchung gelehrt.
Die einzelnen Themenbereiche werden von Dozenten und Sachverständigen des I.F.I., der BFSB und weiteren externen Experten vertreten, die alle eine langjährige Erfahrung sowohl in ihrem Sachgebiet als auch im vorbeugenden Brandschutz besitzen.
Februar 02, 2010Von: Gregor Kategorie: Allgemein, FDS
Bereits zum dritten Mal findet am Freitag, den 30. April 2010 das Basisseminar “Theorie und Numerik des Fire Dynamics Simulator” ausgerichtet von der INURI GmbH und Wissenschaftlern der FU Berlin statt. Das Seminar richtet sich an alle Nutzer des Programms Fire Dynamics Simulator, die durch das Verständnis der Theorie das Programm in der alltäglichen Praxis sachgerecht anwenden möchten. Lies den Rest des Eintrages →
Januar 29, 2010Von: Boris Kategorie: Allgemein, NIST
Der ‘Issue Tracker’ zur Verwaltung von Fehlermeldungen feiert heute ein kleines Jubiläum. Seit Mai 2007 wurde heute die 1.000ste Fehlermeldung eingereicht.
Die hohe Zahl an Fehlermeldungen durch Nutzer von FDS, SMV oder Evac ist ein gutes Beispiel für die hohe Beteiligung der Nutzer aber auch für die großen Anstrengungen, welche die Entwickler unternehmen, um Programmfehler zu finden und zu beheben.
Nachdem Randy McDermott in den vergangenen Tagen bereits am Quellcode Änderungen im Bereich des Druck-Lösers vorgenommen und die Handbücher überarbeitet hat, hat Kevin McGrattan gestern Nacht die seit längerem in der Diskussion stehende Funktion Pressure_Correction aus dem Source Code entfernt.
Die Druck-Korrektur wurde im Rahmen des Entwicklungsprozesses der 5er Version durch Randy McDermott eingeführt, um die seit jeher bestehenden Probleme bei der Verwendung mehrerer MESHes zu lösen. Ganz unumstritten war die neue Funktion nie und so konnten sich bisher selbst die Entwickler am NIST nie einstimmig zu einer klaren Aussage zur Pressure_Correction durchringen.
Weiterführende Tests der Pressure_Correction die bei den letzten Fachtagungen der FDS‑Usergoup in Berlin präsentiert wurden, zeigten, dass die Nutzung der Pressure_Correction das bekannte Problem nicht vollständig zu lösen vermag und darüber hinaus sogar weitere Probleme aufwerfen kann.
Als ersten Lösungsschritt führt Kevin McGrattan für die kommende Version 5.5 von FDS den neuen Parameter VELOCITY_TOLERANCE ein. Über diesen sollen die Fehler im Geschwindigkeitsfeld zwischen 2 MESHes durch zusätzliche Iterationen auf einen vorgegebenen Wert begrenzt werden.
Funktion und Kosten der neuen Funktion bleiben zu klären.
Mittelfristig steht als große Lösung nach wie vor der von Susanne Kilian von hhpberlin entwickelte FDS-ScaRC Ansatz im Raum. Mit einer Implementierung von ScaRC ist allerdings nicht kurzfristig zu rechnen.
Im offiziellen FDS-Forum wird eine thematisch recht wechselhafte Diskussion geführt, in der Randy McDermott interessante Einblicke in die Funktionalität der noch in 2010 erwarteten Version 6 von FDS gibt.
Die sich in der Entwicklung befindliche Immersed Boundary Methode wird bei erscheinen von FDS 6 noch ‚Beta’ sein. Der Fokus liegt zur Zeit bei der Simulation der Strömung: Wärmetransport bzw. Übergang steht noch außen vor.
Die neue IB Methode soll sowohl zur Simulation von Objekten (Kugeln, Zylinder, Tertraeder) kleiner der Zellgröße als auch zur Simulation von komplexen, zusammengesetzten Objekten größer der Zellgröße genutzt werden können. Die bestehende Möglichkeit (einfache) Geometrien mit OBST-Befehlen zu erstellen bleibt davon unberührt.
Als (mögliches) typisches Beispiel für die Eingabe eines solchen Elementes nennt Randy McDermott den neuen GEOM-Befehl:
Im Folgenden wird diskutiert ob FDS wirklich eine eigene Syntax zur Definition der Randbedingungen braucht, oder zumindest zur Beschreibung der Geometrien auf einen verbreiteten Standard zurückgreifen sollte.
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Das Programm des zweitägigen internationalen Brandschutz-Symposium im Rahmen der diesjährigen Leitmesse “INTERSCHUTZ” am 8. und 9. Juni 2010 im Congress Centrum Leipzig wurde veröffentlicht. In den zwei Tagen stehen interessante Vorträge u.a. zur Risikobewertung und vorbeugender Brandschutz in komplexen Bauwerken, des nachhaltigen Bauen und des vorbeugenden Brandschutzes, zu Bränden aufgrund terroristischer Anschläge und Methoden zur Vorhersage für Risikobewertung und Brandszenarien auf dem Programm.
In der Session “Fire Simulation” am 9. Juni 2010 stellt Frau Dr. Kilian von hhpberlin das von ihr entwickelte Parallelisierungskonzept FDS-ScaRC vor. Anschließend referiert Herr Dipl.-Ing. Münch (INURI) über ein Konzept zur umfangreichen Überprüfung des Parallelisierungskonzeptes FDS-ScaRC. Weitere interessante Vorträge auf dem Gebiet der Brandsimulation sind dem nun veröffentlichten Programm zu entnehmen.
Der Konferenzband der vom 27. bis 29. Februar 2008 an der Bergischen Universität Wuppertal stattgefundenen vierten internationalen Konferenz “Pedestrian and Evacuation Dynamics” ist am 8. Jänner 2010 im Springer-Verlag erschienen und kann über den Buchhandel bezogen werden.
Eine Übersicht über die im Konferenzband beinhalteten Beiträge von Wissenschaftlern, Experten und Anwendern bietet das Inhaltsverzeichnis auf den Seiten des Verlages.
Glenn Forney arbeitet zur Zeit intensiv daran Objekte in Smokeview animiert darstellen zu können.
Objekte werden in Smokeview beispielsweise zur Visualisierung von Sprinklerköpfen oder Rauchmeldern genutzt. Die animierte Darstellung soll für WUI, die kommende Immersed boundary method und zur Darstellung von Personen in Evac genutzt werden.
Das Studium mit einem zwei Jahre umfassenden Curriculum findet an allen drei Universitäten statt. Das erste Semester beinhaltet die Grundlagen des Fire Safety Engineering (FSE) und kann wahlweise in Ghent oder Edinburgh absolviert werden. Das zweite Semester findet für alle Studierenden mit den Schwerpunkten Brandverhalten, Risikoanalyse und menschliches Verhalten an der Universität zu Lund statt. In Abhängigkeit des Schwerpunktes findet das dritte Semester in Ghent (general FSE) oder in Edinburgh (structural engineering in the context of FSE) statt. Das vierte und letzte Semester ist der Masterthesis vorbehalten, die an einem oder mehreren der drei beteiligten Insitute geschrieben werden kann.
Der Masterstudiengang beginnt erstmals im September 2010.